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Das Recht auf richtige Bildung - ein Menschenrecht!
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Das Recht auf Bildung wurde schon 1948 in Artikel 26 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte festgehalten. Die Eltern haben darin ein vorrangiges Recht, die Art der Bildung zu wählen, die ihren Kindern zuteil werden soll.
Beim Weltkindergipfel 2002 forderten die Kinder des Kinderforums in ihrem Appell, dass sie eine kindergerechte Welt erleben, in der die Schule so gestaltet ist, dass Kinder mit Freude lernen. Die Kinder formulierten prägnant: „Wir sind keine Ausgaben, sondern Investitionen.“
In diesem Sinne, ist es an der Zeit eine kindgerechte Bildung einzufordern.
Am Abend des 6. Juni 2009 wurde auf der 6. Konferenz der Zivilgesellschaft von Frau Margarete BEINSTEIN (Vorsitzende des Vereins Schüler in Not) und Frau Martina SCHUBERT (Obfrau des Forums zur Förderung der Selbstständigkeit) der Antrag für die Initiative „Das Recht auf die richtige Bildung – ein Menschenrecht!“ eingebracht.
Dieser Antrag wurde einstimmig angenommen und dadurch zu einer Initiative der Zivilgesellschaft erklärt.
Wir bitten Sie um Ihre Unterstützung!
Füllen Sie bitte dafür die folgende Unterstützungserklärung aus. Den Forderungskatalog finden Sie im Anschluss an die Unterstützungserklärung (auch als
Download).
10 Forderungen für eine kindgerechte Bildung
Es möge sichergestellt werden, dass
- das Wohl der Kinder und Jugendlichen der Maßstab für alle gesetzten Maßnahmen ist.
- Lehrer qualifiziert werden, die unterschiedlichen Lernweisen von einzelnen Kindern festzustellen und methodisch angemessen zu handeln.
- die Voraussetzungen dafür geschaffen werden, dass Kinder gerne lernen, die natürliche Neugier und Wissbegierde erhalten bleibt und überzogenes Leistungsdenken ersetzt. Kinder zusätzlich die Fähigkeit und Motivation erwerben, sich neben bzw. nach Abschluss der Schule sich selbst weiterzubilden.
- Kinder das Recht auf „Lernen durch Fehler“ haben, ohne der Bestrafung durch schlechte Noten oder Blamage ausgesetzt zu werden.
- die Schulform an die biologischen Möglichkeiten der Kinder und Jugendlichen angepasst wird, z. B. Lernen und Freizeit abwechseln und Raum und Zeit für ausreichend Bewegung auch im Freien gegeben ist.
- das derzeitige Prüfungs- und Bewertungssystem durch effizientere Formen ersetzt wird.
- alle Talente und Begabungen gleichwertig gesehen werden, da alle Kinder es wert sind, entsprechend ihren Fähigkeiten und Begabungen gefördert zu werden.
- die physische und psychische Gesundheit der Schüler und Schülerinnen sich drastisch verbessert.
- das Schulsystem so ausbildet, dass auch jene Kompetenzen gefördert werden, die für eine spätere selbstständige Tätigkeit erforderlich sind.
- Öffentliche Schulen mit unterschiedlichen pädagogischen Konzepten angeboten werden, damit die Eltern die für ihre Kinder die richtigen Schulen wählen können.
Diese Forderungen werden an die dafür Verantwortlichen in Politik und Gesellschaft mit den gesammelten Unterstützungserklärungen weitergegeben.
Den vollen Wortlaut des Initiativantrages finden Sie
hier.
Informationen zur Zivilgesellschaft finden Sie
hier.